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Funktionskleidung von SCROC: Natur auf der Haut

SCROC, das ist Funktionskleidung aus Österreich, die du tagelang nicht waschen musst. Nachhaltig produziert und angenehm zu tragen!

Christian Rieger aus Oberösterreich produziert nachhaltige Sportbekleidung aus Merinowolle. Gibt’s schon? Nicht in dieser Art! Was seine Marke SCROC so besonders macht und wer hinter dem Unternehmen steckt.

Vom Mountainbike-Profi zum Spinnmeister

Als Leistungssportler fährt Christian Rieger mehrere Jahre lang Mountainbike-Rennen. Viele Stunden am Bike, strampeln, schwitzen, mehrtägige Trainingslager, harte Wettkämpfe. „Nach aber auch beim Training konnte ich mich oft nicht mehr riechen. Ich fühlte mich unwohl in meiner Funktionsbekleidung. Sogar während meiner Wettkämpfe war das häufig ein limitierender Faktor“, so der ehemalige Profi-Mountainbiker.

Dass Sportkleidung schnell unangenehm riecht, kennt jeder. Man nimmt es in Kauf, Hosen und Shirts nach einmaligem Tragen in die Wäsche zu werfen. „Ich suchte nach Sportkleidung, die ich öfter als einmal anziehen kann“, erzählt Christian. Vor allem im Trainingslager hatte der Sportler selten die Möglichkeit, seine Kleidung zu waschen. „Und ich mochte generell das Gefühl von Kunstfaser auf meiner Haut nicht.“

Scroc Funktionsbekleidung
Der ehemalige Mountainbike-Profi Christian Rieger gründet die Marke SCROC, weil er mit Kunstfaser-Kleidung beim Sport nicht zufrieden war.

Seine Suche führt Christian zu einer Naturfaser, die sich in der Sportindustrie seit einigen Jahren großer Beliebtheit erfreut: Merinowolle. Die feine Schafwolle punktet beim Sport aus verschiedenen Gründen. Im Winter hält sie warm, sie ist atmungsaktiv, weich und natürlich und deshalb zu 100 % biologisch abbaubar. Und das beste: sie ist geruchsneutral! Christian peppt seine Produkte aber noch zusätzlich auf.

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Natur auf der Haut

Christian deckt sich mit verschiedenen Merinoprodukten ein. Trainings und Wettkämpfe bestreitet er ab sofort in Merinoshirts – und fühlt sich um vieles wohler. Ein Manko hatten die Woll-Shirts aber: „Die meisten kratzten fürchterlich. Kam dann noch Schweiß dazu, habe ich die Produkte auf meiner Haut gar nicht mehr ausgehalten.“

Zurück zur Kunstfaser wollte Christian aber auf keinen Fall. Darum sieht er sich am Markt um, forscht auf Messen nach und beginnt zu überlegen, was ein gutes Merinoshirt ausmacht. Weil ihn keines der Produkte der bestehenden Hersteller zufriedenstellt, kauft er irgendwann sein Gar selbst, mischt es mit Eukalyptusfaser und stellt seine ersten eigenen Shirts her.

Zu Beginn produziert Christian nur für sich selbst und näht die Shirts bei sich zuhause in Oberösterreich. Das Feedback in seinem Bekanntenkreis ist so positiv, dass er wenig später in eine größere Charge investiert. „Falls ich die Artikel nicht weiterbekomme, hätte ich einfach ziemlich lange ziemlich viele Shirts für mich selbst“, witzelt Christian über seine damalige Entscheidung, seine Produktion zu erhöhen.

Scroc Funktionskleidung
Die Shirts fühlen sich genauso fein an, wie sie aussehen. Das Design ist sportlich und modern und das Logo, wie wir finden, wirklich gelungen! Wer genau hinsieht erkennt im O die Initialen von Christian Rieger.

SCROC geht durch die Decke

Für Christian selbst bleibt kein einziges Shirt übrig. „Es hat sich schnell herumgesprochen, dass ich angenehme Shirts schneidere.“ Ohne Werbung, nur durch Mundpropaganda, werden Christians Merinoshirts schnell überregional bekannt und er gründet nach Beendigung seiner Mountainbike-Karriere seine Marke SCROC. Ein Auftritt in der Puls4-Sendung 2 Minuten 2 Millionen verhilft dem jungen Unternehmer dann zu österreichweiter Bekanntheit.

Der Visionär tüftelt weiterhin an der idealen Zusammensetzung seines Garns und nimmt weitere Produkte in seine Palette auf. Neben T-Shirts produziert Christian bald auch Hosen, Jacken, Longsleeves und Stirnbänder. Merinowolle bleibt weiterhin der wichtigste Bestandteil seiner Sportbekleidung.

Mittlerweile werden die Artikel in Schneidereien in Slowenien und Litauen hergestellt. „Das Garn drehen wir in Deutschland, die Wolle beziehe ich aus sechs streng kontrollierten Farmen in Australien, zu denen ich persönlich einen engen Kontakt habe.“ Die Produktion im Herzen Europas ist Christian ein besonders großes Anliegen.

Scroc Funktionsbekleidung
Die Shorts und Shirts von SCROC führen wir jetzt regelmäßig in die Berge aus. Beim Wandern, Klettern, Skitourengehen und auf Hüttenübernachtungen haben sie sich schon bewährt!

Geschickt gedreht und wiederverwertet

Was macht Merinoprodukte von SCROC besser als die, die wir schon kennen, frage ich Christian? „Wir spinnen das Garn mit einer besonderen Technik, die meines Wissens nach nur wir verwenden“, verrät er. Mehr kann Christian nicht verraten. Nur so viel: Die Spinntechnik macht den Stoff reißfester, den Faden geschmeidiger und erlaubt es dem Stoff, Schweiß besser aufzunehmen.

Christian mischt bei manchen Shirts die Merinowolle mit einer Faser aus EukalyptusholzTencel – der österreichischen Firma Lenzing. Die Eukalyptusfaser ist ein richtig guter Feuchtigkeitsmanager. Sie nimmt 50 Prozent mehr Wasser auf als Baumwolle und leitet dieses effektiv vom Körper weg. Das unterstützt ein optimales Hautklima.

Durch die fehlende Feuchtigkeit wird der Stoff resistent gegenüber Bakterien und unangenehme Gerüche haben keine Chance. Die Faser zeichnet sich durch eine besonders glatte Struktur aus, welche der Oberfläche einen seidigen Touch verleiht und Hautreizungen verhindert. Als weiteres Plus ist Tencel obendrein atmungsaktiv.

Wer die Zusammensetzung der SCROC-Produkte genauer studiert, entdeckt bei den meisten Teilen trotzdem einen Anteil von 13 Prozent Polyamid. Eine Kunstfaser, auf die man eigentlich verzichten wollte, oder? „Kunstfasern haben viele Vorteile, auf die ich nicht verzichten kann, wenn ich das bestmögliche Produkt herstellen möchte“, ist Christian ehrlich. Aber man hat auch hier eine nachhaltige Lösung gefunden. Das Polyamid stammt aus recycelten Fischernetzen, die zu tausenden in den Meeren treiben.

Gut kombiniert

Durch die Kombination aus Merinowolle, Eukalyptus und Polyamid profitiert Christian vom Besten der Natur und der Performance der Kunstfaser. Merinowolle wirkt geruchsneutralisierend, nimmt Schweiß aktiv auf und wärmt auch bei Nässe. Die Kunstfaser macht den Stoff abriebfest, atmungsaktiv und windabweisend. Die Tencel-Faser kühlt und macht den Stoff geschmeidiger.

Diesen Mix spürt man speziell bei den Hosen von SCROC. Sie sind auf der Innenseite mit einer dünnen Wollschicht überzogen, während außen die Kunstfaser für Robustheit sorgt. Ein angenehmes Tragegefühl trifft so auf höchste Funktionalität, die wir speziell beim Sport schätzen. Die Shorts eignen sich perfekt fürs Biken, Klettern und Wandern.

SCROC musst du nicht waschen, nur raushängen

Naturfasern verwenden, anstatt auf Rohstoffe zurückzugreifen, die nicht nachwachsen. Rohöl so gut es geht einsparen, lokal produzieren und auf Plastik verzichten. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind für Christian und sein Team von SCROC etwas, vor dem man als Unternehmen nicht hinwegsehen kann.

Darum erreichen die Produkte den Kunden, ohne jemals in Plastik verpackt gewesen zu sein. Die Sachen kommen in einem schlichten, aber schönen Karton, den man super als Geschenkverpackung weiterbenutzen kann. Auf Etiketten an den Shirts verzichtet man ebenso wie auf einen Verkauf via Amazon.

Scroc Sportkleidung
SCROC-Produkte stinken auch nach mehrtägigem Tragen nicht. Und aussehen tun sie auch gut! Das Shirt gibt’s hier, die Short findest du hier!

Die Waschanleitung ist anstatt auf Etiketten direkt auf den Stoff gedruckt. „Brauchst ned woschn nochn Trogn – nur lüftn”, steht darauf zu lesen. Diese Art Wasser und Strom zu sparen, ist durch die speziellen Eigenschaften der Merinowolle möglich. Selbst nach häufigem Tragen und starkem Schwitzen nehmen Stoffe aus Merino keinen üblen Geruch an.

Eine wissenschaftliche Erklärung hat Christian Rieger dafür nicht. Er weiß aber so viel: „Erst in Kontakt mit Kunstfasern beginnen sich die Bakterien, die den üblen Geruch verursachen, zu vermehren.“ In der Wolle wachsen die Bakterien aus bisher ungeklärten Gründen nur sehr langsam. Der geringe Anteil an recyceltem Polyamid in der Funktionskleidung von SCROC beschleunigt die Geruchsentwicklung übrigens nicht.

Nach einem Monat Testtragen und ohne Waschen können wir versichern: SCROC funktioniert und stinken tun wir auch noch nicht.

5 Kommentare zu “Funktionskleidung von SCROC: Natur auf der Haut

  1. Martina Schwaiger

    Bin absolut überzeugt von den Scroc Produkten! Trage beim Sport und im Urlaub nur mehr Kleidung von Scroc!!!!! 3 Wochen Urlaub……7 Scrocshirts (der Farb-Wechsel muss sein, sonst hätte ich ja auf jedem Foto das gleiche Gewand an😉)

    • Hallo Martina!

      Es freut uns, dass dich die Shirts auch so begeistern. Wir sind auch total zufrieden damit und haben schon fleißig für unsere Familien bestellt. Wir würden aber statt 7 wahrscheinlich nur 2 in den Urlaub mitnehmen. 😀

      Liebe Grüße,

      Susi

  2. katharina kraft

    hört sich spannend an, werds ausprobieren!

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