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Sieben Gründe, warum wir Skifahren lieben

Es gibt viele Gründe, sich für ein Leben auf zwei Brettern zu entscheiden. Wir verraten dir unsere Top Sieben.

1. Skifahren macht glücklich

Sich an der frischen Luft bewegen, Momente mit Freunden teilen, sich frei fühlen, die Geschwindigkeit spüren und ja, auch beim Apres Ski abfeiern. Sicherlich huscht dir beim Gedanken an einen  Skitag ein Lächeln übers Gesicht.

In wissenschaftlichen Studien konnten die positiven Auswirkungen des Skisports auf die mentale Gesundheit nachgewiesen werden. Skifahren macht in der Tat glücklich. Wie es am Tag nach dem Apres Ski mit der guten Laune aussieht, wurde allerdings noch nicht untersucht.

Klar ist, dass sich ein Skitag positiv auf den Gemütszustand auswirkt. Wissenschafter der Universität Salzburg kamen in einer dreijährigen Studie zu diesen Erkenntnissen: Die Skifahrer brachten bei mehrmaliger Befragung über den Skitag eine äußerst positive Grundstimmung zum Ausdruck, wobei die Fröhlichkeit sowie die Kontaktbereitschaft während des Skitages signifikant anstiegen.

Auch die Selbstsicherheit, die Aktiviertheit und die Aufmerksamkeit wurden sehr hoch bewertet. Negative Gemütszustände wie Unruhe, Müdigkeit, Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit waren fast nicht vorhanden.

Nicht vergessen darf man die Vorfreude, die man vor einem Skitag verspürt. Diese Motivation zum Sport ist psychologisch gesehen besonders wichtig, wenn es darum geht, langfristig körperlich aktiv zu bleiben.

2. Skifahren ist vielseitig

Auf knusprigen Pisten, in hüfttiefem Powder, im Park, auf der Buckelpiste oder zwischen den Rennstangen – der Skisport hat viele Gesichter. Es ist diese Fülle an Möglichkeiten, die uns am Skisport so fasziniert. Nur wenige Sportarten können annähernd mit dieser Vielseitigkeit mithalten. Unglaublich, wie abwechslungsreich ein Leben auf zwei Brettern sein kann.

Da fällt es fast schwer, sich auf eine Art des Skifahrens festzulegen. Meistens wird es wohl eine Kombination aus mehreren Varianten.

3. Skifahren hält fit

Streng genommen ist Skifahren eine Art des Intervall-Trainings, das sowohl die Ausdauer als auch die Kraft beansprucht. Die Abfahrten erfordern starke Muskelaktivität; darauf folgen Erholungsphasen beim Liftfahren.

In einer Studie des Fachbereichs für Sport und Bewegungswissenschaften der Universität Salzburg konnten Forscher zeigen, dass Skifahren

  • das Körperfett reduziert
  • das Herz-Kreislauf-System stärkt
  • den Blutdruck senkt

Skifahren kann nachweislich dazu beitragen, das Risiko von Herzkreislauferkrankungen zu reduzieren.

Als fortgeschrittener Skifahrer kannst du die Intensität einfach selbst steuern: Wähle flache Pisten, wenn du vorwiegend die Grundlagenausdauer trainieren, oder dich erholen willst. Die Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und das Blutlaktat liegen hier in einem Bereich, in dem vorwiegend Fett verbrannt wird.

Auf steilen Pisten hingegen steigt die physiologische Beanspruchung – vor allem bei intensiver Fahrweise – sprunghaft an. Dadurch ergibt sich eine Intervall-Charakteristik, die vor allem das Schlagvolumen des Herzens positiv fördert.

4. Sichtbare und schnelle Fortschritte

Wer Skifahren gelernt hat weiß: Aller Anfang ist schwer. Die Bretter an den Füßen bringen dich nie dort hin, wo du möchtest. Dein Hintern schmerzt am Ende des Tages nicht nur vom Bügel des Schlepplifts, sondern auch von vielen Bruchlandungen. Aber man lernt unglaublich schnell! Mit der nötigen Disziplin kann man innerhalb weniger Tage die ersten Schwünge über die Piste ziehen. Genau das macht für uns das Skifahren so motivierend. Und genau deswegen trainieren wir hin und wieder selbst gezielt an unserer Technik oder nehmen uns zur Auffrischung für einige Stunden einen professionellen Skilehrer.

Der Weg zur Perfektion ist lang. Natürlich wird man auch beim Skifahren nie an den Punkt gelangen, an dem man nicht mehr besser werden kann. Aber genau das ist das Spannende am Skifahren: Jede kleine Verbesserung bringt sofort noch mehr Fahrgenuss mit sich.

5. Für Skitouren trainieren

Für uns beginnt die Skisaison meistens schon im Frühherbst. Dann nutzen wir die österreichischen Gletscherskigebiete, um unsere Technik aufzufrischen, die ersten satten Schwünge zu ziehen und einige Höhenmeter zu sammeln, um uns auf die Skitourensaison vorzubereiten. Schließlich will man in Form sein, sobald der erste große Schneefall übers Land zieht.

6. Skifahren ist Nationalsport

Für uns Österreicher ist Skifahren nicht nur ein Sport. Es ist Ausdruck einer Lebenseinstellung. Skifahren ist ein essenzieller Lebensbestandteil, ja ein Identitätsmerkmal. Idealerweise lernt man Skifahren spätestens im Alter von drei Jahren und hört damit nicht mehr auf, bis man die Stöcke, äh den Löffel abgibt.

In Österreich ist Skifahren Nationalsport. Wir üben ihn nicht nur aktiv gerne aus, sondern zelebrieren den Skisport auch passiv vorwiegend an Wochenenden von der Couch aus. Die besten Skifahrer der Welt stammen aus Österreich. Und ich spreche hier nicht nur vom alpinen Skiweltcup, sondern auch vom Skicross oder dem Freeride-Sport.

7. Skifahren ist bis ins hohe Alter möglich

Skifahren ist ein Sport, der bei guter Gesundheit bis ins hohe Alter ausgeführt werden kann. Aus Studien ist bekannt, dass Skifahren auch bei Menschen über dem 50. Lebensjahr positive Auswirkungen auf die physische und mentale Gesundheit hat. Ältere Personen, die regelmäßig Ski fahren, fühlen sich kräftiger und sind zufriedener mit ihren sozialen Beziehungen, die sie während des Skisports pflegen können. Verbringen ältere Menschen ihren Skitag in Kleingruppen sind diese Effekte besonders stark. Außerdem schult Skifahren das Gleichgewicht und die Bewegungskoordination. Das ist für alte Menschen besonders wichtig, um Stürzen im Alltag vorzubeugen.

Wir wünschen dir einen tollen Winter und freuen uns, wenn du deine schönsten Skimomente unter dem Hashtag #upindieberge mit uns teilst. Wie du verletzungsfrei durch die Skisaison kommst, zeigen wir dir hier!

Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der WKO und den Seilbahnen Österreich.

Weiterführende Literatur und Wissenswertes

Amesberger G., Finkenzeller T., Würth S., Müller E. Physical self-concept and physical fitness in elderly individuals. Scand J Med Sci Sports 2011: 21 (Suppl. 1): 83–90.

Müller E.., Gimpl M, Pötzelsberger B., Finkenzeller T., Scheiber P. SASES – Salzburg Skiing for Elderly Study: study design and intervention. Health benefit of alpine skiing for elderly. Scand J Med Sci Sports 2011: 21(Suppl. 1): 1–8.

Scheiber, P., Krautgasser, S., von Duvillard, S. P., & Müller, E. (2008). Physiologic responses of older recreational alpine skiers to different skiing modes. European Journal of Applied Physiology, 105(4), 551.

Skifahren im Alter

2 comments on “Sieben Gründe, warum wir Skifahren lieben

  1. Nr. 8 – ich habe Snowboarden im Tiefschnee noch nie probiert 😜

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