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Wandern in Norwegen: 5 Klassiker

Unvergessliche Wanderungen im Land der Fjorde, Wasserfälle und Moschusochsen. Susis beste Tipps!

Wandern in Norwegen – das heißt auf schmalen Graten gehen, hunderte Meter tief auf Fjorde blicken oder an türkisfarbenen Seen die Beine baumeln lassen. Du begegnest Moschusochsen, kühlst dich an eiskalten Wasserfällen ab und zeltest in absoluter Einsamkeit.

Damit du wirklich keine Attraktion verpasst, zeigen wir dir hier fünf unvergessliche Wanderziele in Norwegen.

5. Snøhetta: Amphitheater aus Fels und Eis

Der Dovrefjell Nationalpark erstreckt sich über eine weite, karge Gebirgslandschaft. Hohe Berge sucht man hier vergebens. Bis auf eine Ausnahme: Die Snøhetta erhebt sich wie ein Steinmonument aus der Steppenlandschaft. Ihre Form ist unverkennbar. Zwei sanft ansteigende Flanken rahmen ihren schroffen Gipfelgrat ein. Der Normalweg führt über die Ostseite auf den Stortoppen. Am höchsten Punkt trifft man auch im Sommer auf Schnee. Dann wird auch klar, woher die Schneekuppe, so heißt die Snøhetta auf Deutsch, ihren Namen hat.

Mit etwas Glück sichtet man am Weg zum Gipfel sogar Moschusochsen!

Hier findest du die ganze Geschichte zu unserer Besteigung der Snøhetta.

4. Besseggen: Norwegens berühmtester Grat

Die Wanderung über den Besseggen ist eine der ersten Touren, die mich wirklich sprachlos gemacht hat. Die Landschaft ist unmöglich in Worte zu fassen. Da sind zwei Seen, die unwirklicher nicht scheinen könnten. Dazwischen ein Felsband, auf dem der Wanderer in eine neue Welt eintaucht. Die Tour am Besseggen zieht sich über 14 Kilometer und 1.050 Höhenmeter – fast zu kurz für eine Wanderung, bei der man voll und ganz die Zeit vergessen kann.

Tauche hier ein in eine Welt aus Türkis, Blau und Grau.

3. Galdhøppigen: Auf den höchsten Berg Norwegens

Wer einen Wander-Urlaub in Norwegen plant, kommt um den höchsten Gipfel des Landes nicht herum. Der Galdhøppigen steht im Nationalpark Jotunheimen. Nach einem mühsamen Aufstieg über Gesteinsblöcke, -platten und Schneefelder wartet am Gipfel eine echte Überraschung.

Das erwartet dich am höchsten Berg Skandinaviens!

2. Kjeragbolten: Klemmklotz über dem Nichts

Vor Jahrtausenden vom Gletscher hinterlassen, ist der Kjeragbolten heute eines der attraktivsten Wanderziele Norwegens. Alleine der Weg zum eingezwängten Brocken ist atemberaubend. Schwindelerregende Tiefblicke auf den Lysefjord, eintausend Meter hohe Felswände, Wasserfälle, die plötzlich im freien Fall über scharfe Felskanten stürzen.

Wir haben die Tour mit einer idyllischen Zeltnacht an einem Bergsee im Hinterland des Kjerag verbunden und sind so den Menschenmassen ausgewichen.

Alle Infos zu unserer Rundwanderung findest du hier.

1. Trolltunga: Norwegens Wahrzeichen

Die Trolltunga ist unverkennbares Fotomotiv Norwegens. Keine Postkarte, auf der sie nicht abgebildet ist. Kein Wunder. Die Felsformation über dem Ringedals-See ist absolut einzigartig. Was viele nicht wissen: Die Trolltunga liegt nicht an einem Fjord, sondern über einem See – eben dem Ringedalsvatn.

Das Wasser des Ringedalsvatn ist derart tiefblau, dass sich nur die dunklen Silhouetten der ihn einschließenden Gipfel darin spiegeln. Darüber ragt spektakulär die „Zunge des Trolls“ aus dem Fels. Eindrücke für die Ewigkeit.

Unsere Eindrücke von der National-Wanderung Norwegens.

2 comments on “Wandern in Norwegen: 5 Klassiker

  1. Norwegen klingt nach viel Spiel, Spaß und Spannung!
    Die Bilder sind atemberaubend! Einfach Klasse!
    Steht noch auf der Liste 😉
    Danke für den Artikel!
    Lg Micha

    Gefällt mir

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