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Klettern und Kaffee: Boulderbar Salzburg

Die Kletterszene in Salzburg ist um eine Location reicher. Die Boulderbar im Berghasen-Check.

Seit wenigen Monaten hat die Kletterszene in Salzburg einen neuen Treffpunkt. Die Boulderbar liegt zentral in der Innenstadt und kombiniert den Klettersport mit coolem Barambiente, chilligen Sounds und heller Atmosphäre. Wir waren vor Ort und haben geprüft, was die Location zu bieten hat.

Fakten

Die Boulderbar zieht in die ehemalige Dax Kesselbau Lagerhalle in der Richard-Kürth-Straße in Schallmoos ein. In den Umbau wurden rund 800.000 Euro investiert, die Bauzeit betrug rund neun Monate.

  • 900 Quadratmeter Boulderfläche
  • 300 Quadratmeter Barambiente
  • 200 verschiedene Routen
  • Wandhöhe bis max. 4,5 m
  • Campusboard, Trainingsbereich
  • Boulder-Shop
  • gratis WLAN

Ankommen

Obwohl die Boulderbar sehr zentral in der Stadt Salzburg liegt, ist sie auch von außerhalb gut mit dem Auto erreichbar. Abstellplätze für Autos und Fahrräder befinden sich direkt vor dem Eingang. Wer den Salzburger Verkehr zu Stoßzeiten umgehen will, kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Die S-Bahn-Station Salzburg Gnigl ist nur wenige Gehminuten entfernt, ebenso mehrere Bushaltestellen.

Eintreten

Die Boulderbar ist täglich von neun bis 22 Uhr geöffnet. Jeder, der die Kletterhalle zum ersten Mal besucht, registriert sich am Eingang zunächst über ein Tablet und bekommt daraufhin einen Chip ausgehändigt, auf dem Nutzerdaten wie Studentenrabatt oder Jahrestickets gespeichert sind. Den Chip kann man einfach in der Geldbörse verstauen und beim nächsten Besuch wieder mitbringen. An der Kasse entstehen so keine Wartezeiten wegen Ausweiskontrollen und man kann sich sofort ins Klettervergnügen stürzen.

Umziehen

Bevor wir unsere Unterarme an den Griffen auspumpen, ziehen wir uns in der Umkleide um und verstauen unsere Sachen in den verschließbaren Spints. Ein Toilettenbesuch macht dich um ein paar Gramm leichter. Ich war mittlerweile schon einige Male in der Boulderbar zu Gast. Bis auf ein wenig Magnesiumstaub waren die Toiletten und Duschen immer sauber und ordentlich. Jetzt schnell noch Wasser auffüllen und rein ins Boulderland.

Routen

Tritt man aus der Umkleide in die Halle, fühlt man sich auf Anhieb wohl. Die Matten wippen angenehm unter den Füßen, wenn man seine Runden vorbei an den vielen Boulderproblemen zieht. Der Boden ist an der Oberfläche aufgeraut. So werden die Füßchen auch barfuß weniger schnell kalt als auf glatten Matten. Dafür setzt sich das Magnesium leichter im Untergrund fest. Ein Staubproblem, mit dem sich viele Kletterhallen konfrontiert sehen.

Hat man sich einen Überblick über die verschiedenen Bereiche verschafft, findet man schnell mehrere Boulder, die man unbedingt ausprobieren möchte. Die Boulderbar verbindet den perfekten Einstieg für Boulderneulinge mit kniffligen Routen für Fortgeschrittene und Profis.

Man entdeckt einfache Routen für Anfänger, die auch Profis gerne zum Aufwärmen für größere Projekte verwenden. Daneben kreative Boulder mit geringer Schwierigkeit, bei denen man aber trotzdem das Köpfchen einschalten muss, um das Problem zu lösen.

Im Überhang unterhalb des Trainingsbereichs warten elendig lange Routen, die teilweise mit guten Griffen und Henkeln locken, oder durch kleine Griffe herausfordern.

Man findet Boulder aus kniffligen Leisten für den schnellen Fingertod, dynamische Boulder mit Sprüngen, die viel Explosivkraft verlangen und Probleme im 8. Schwierigkeitsgrad.

Ziel der Routensetzer ist es, wöchentlich neue Boulder zu schrauben. Ich habe während meiner Besuche stets neue Boulder entdeckt, aber auch einige Routen wiedergefunden, die ich schon kannte. Was cool ist, weil man so Boulder nochmals versuchen kann, an denen man beim letzten Mal gescheitert ist.

Ambiente

Der Buolderbereich ist sehr großflächig angelegt. Freiflächen zwischen den Elementen bieten dem Kletterern genügend Platz, abzuspringen und um sich nach einem Versuch auszurasten.

Will man sich eine Pause vom Klettern gönnen, geht es in die Bar, die durch eine Glasfront vom Boulderbereich abgetrennt ist. Bei einem Kaffee, Bier oder einem kleinen Snack kann man gemütlich plaudern und die übrigen Kletterer beobachten, wie sie an ihren Boulderproblemen tüfteln. Berieselt von chilliger Musik verweilt man hier gerne etwas länger, bevor es ab in die Dusche und nach Hause geht.

Preise

Die Preise richten sich nach den gängigen Tarifen für Kletter- und Boulderhallen. Wer regelmäßig indoor klettert weiß, dass die Eintritte nicht günstig sind. Das gilt auch für die Boulderbar. Der Tageseintritt für einen Erwachsenen kostet zehn Euro, Studenten und Jugendliche sparen einen, beziehungsweise zwei Euro.

Ich empfehle euch, die Boulderbar unter der Woche am Vormittag oder frühen Nachmittag zu besuchen. Dann ist weniger los und der Eintritt bis 15 Uhr Dank Happy-Hour um einen Euro günstiger.

Hinweis: Als Aufwandsentschädigung für diesen Artikel hat uns die Boulderbar Salzburg zwei 10er-Blocks zur Verfügung gestellt. Unsere aufrichtige Meinung beeinflusst dies wie immer nicht.

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