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Neues Tool: Woher deine Sportbekleidung wirklich kommt

Know your stuff: QR-Code am Kleidungsstück scannen und erfahren, woher es kommt.

Nachhaltige Produktionsbedingungen werden auch beim Kauf von Sportbekleidung immer wichtiger. Aber wie können Kundinnen im Laden oder beim Online-Shoppen sicherherstellen, unter welchen sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen ihre Funktionsbekleidung hergestellt wurde? Wie können sie einfach, schnell und transparent hinter die Entstehungsgeschichte des Produktes schauen und sich selbst über die Reise ihres Kleidungsstücks informieren?

Mit genau diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Nürnberger Start-Up know your stuff. Den beiden Gründern Verena Keller und Caspar Flockenhaus ist dabei besonders wichtig, neben einer einfachen Aufbereitung der Informationen auch die Menschen hinter den Produkten sichtbar zu machen. Und zwar genau dort, wo die Information benötigt wird: am Produkt selbst.

Die Vision von know your stuff: den Kunden via QR-Code am Produkt direkt über den Herstellungsprozess informieren. Aktuell befindet sich das Projekt mit mehreren Partnern in der Pilotphase und benötigt noch Marken und Partner, die mitmachen wollen. Falls du eine Marke kennst, die zu know your stuff passen würde, kontaktiere sie gerne via hello@knowyourstuff.de. Wir möchten dir jetzt schon Näheres zu dieser Idee erzählen!

know your stuff zeichnet die Reise deines Kleidungsstücks nach

Im Laden oder Online-Shop findest du einen QR-Code am Kleidungsstück. Scannst du ihn, gelangst du direkt und unmittelbar zur Reise deines Kleidungsstücks. Es ist weder ein App-Download noch eine Registrierung notwendig – über eine webbasierte Anwendung leitet dich der Code direkt zu den Infos und Bildern der einzelnen Produktionsstufen.

„Wir haben einfach festgestellt, dass es eine wahre Informationsflut in der Textilindustrie gibt. Dabei gibt es jede Menge Brands, insbesondere im Sport- und Outdoor-Bereich, die richtig gute Arbeit leisten und ihre Produktionskette sorgfältig anhand sozialer und ökologischer Gründe auswählen und eben kein Greenwashing betreiben“, so Verena Keller, eine der Gründerinnen, die viele Jahre Supply-Chains in der Sportbranche aufgebaut hat.

Die Vision von know your stuff: QR-Code am Kleidungsstück mit dem Handy scannen und erfahren, woher es kommt.

Unsicherheit auf Seiten der Produzenten und Konsumenten

Gleichzeitig stellte das Start Up eine hohe Unsicherheit auf Seite der Konsumenten fest. Immer wieder hörten sie von Freunden und Bekannten: „Aber wie kann ich denn sicherstellen, dass es sich wirklich um nachhaltige Kleidung handelt und wie wird das denn überhaupt gemessen?“

Auch hier setzt know your stuff an: Sehr viele Produzenten und Brands haben bereits hochwertige Zertifikate, die – je nach Fokus – soziale und ökologische Standards durch Auditierungen sicherstellen. „Unsere Plattform ist so konzipiert, dass Produzenten ganz einfach ihre bereits vorhandenen Zertifikate hochladen können. know your stuff verifiziert diese und macht dadurch unkompliziert das sichtbar, was ohnehin schon vorhanden ist.“, erklärt Caspar Flockenhaus, Mitgründer und verantwortlich für die Entwicklung der Plattform.

Nachhaltigkeit ist ohne Transparenz bedeutungslos

Viele von uns möchten sichergehen, dass durch den Preis ihres Produktes auch diejenigen profitieren, die beispielsweise die Jacke tatsächlich produziert haben. In einer immer komplexer und verflochtener werdenden Welt, bietet dir know your stuff ein Tool, mit dem du Transparenz in der Textilindustrie selbst anwenden kannst.

Durch den schnellen Zugang zu genau diesen Informationen, kannst du dir als Käufer selbst ein Bild davon machen, wie die Produktionsbedingungen der einzelnen Produktionsschritte sind. Wer möchte, kann dann auch direkt auf die Website des jeweiligen Betriebs klicken oder auch sich über die verschiedenen Zertifizierungen tiefergehend informieren.

Nicht bei allen Marken ist der Herstellungsprozess so transparent wie bei SCROC.

Aktuell befindet sich know your stuff noch in der Pilotphase. Es gibt allerdings schon erste Partner wie die österreichische Outdoor-Brand SCORC. Der Eigentümer Christian Rieger ist überzeugt, dass noch viele weitere Brands folgen werden und Transparenz der Produktionsbedingungen bald zum Standard in der textilen Sportindustrie sein wird.

Du willst mehr erfahren oder mit deiner nachhaltigen Brand know your stuff ausprobieren? Dann folge dem Start Up einfach auf Instagram unter knowyourstuff.official, ihrem YouTube Channel oder finde mehr Infos unter http://www.knowyourstuff.de

Hinweis: Beitrag von Verena Keller / 21.12.2020

3 Kommentare zu “Neues Tool: Woher deine Sportbekleidung wirklich kommt

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