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Bergfilmfestival Salzburg: Power-Frauen und Heimatliebe

Die Berge in ihrer ganzen Vielfalt erleben. Mit Filmen und Vorträgen widmet sich „Das Kino“ ab 16. November wieder Abenteuern aus Schnee, Fels und Eis.

Beim 23. Salzburger Bergfilmfestival reisen die Besucher von den Polen in die Wüsten der USA, vom Gosaukamm bis auf den Cerro Torre. Skibergsteiger kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kletterer oder Freunde eines gepflegten Hüttenabends.

Frauen im Vorstieg

Nur Männer beim Bergfilmfestival? Bestimmt nicht! Dieses Jahr ist geballte Frauenpower in Filmen und Vorträgen vertreten. Die jungen Ausnahmeathletinnen Christina Huber und Caro North berichten über ihre Expedition am Cerro Torre. Den beiden Alpinistinnen gelang letztes Jahr als erste Frauenseilschaft der freie Durchstieg des am schwierigsten zu kletternden Gipfels der Erde.

Christina Huber und Caro North am Cerro Torre.

Der österreichischen Freeriderin und Filmemacherin Sandra Lahnsteiner gelingt mit „Between“ ihr nächster großartiger Freeski-Film. Nach „Shades of Winter“ im Jahr 2013 und „Pure“ (2014) holt sich Sandra auch dieses Mal Unterstützung von weiblichen Größen des Skisports. Im Film zu sehen sind unter anderem Julia Mancuso, Nadine Wallner, die kürzlich verstorbene Matilda Rapaport und natürlich Sandra selbst. Der Erfolg ihrer Filme freut uns nicht zuletzt deswegen, weil Sandra eine Kollegin von uns ist und ebenfalls in Salzburg Sportwissenschaften studiert hat.

Heimat Gosaukamm

Das Bergfilmfestival bringt dieses Jahr ein Stück von Susis Heimatbergen nach Salzburg. Der Annaberger Bergführer Hias Schreder nimmt die Besucher mit in sein Wohnzimmer, den Gosaukamm. Es geht kletternd, wandernd, mit dem Gleitschirm oder mit den Tourenskiern quer durch dieses alpine Kleinod. Der Hias war übrigens Susis Hauptschullehrer. Schon zu Schulzeiten ist Hias an Wandertagen mit den mutigen Kindern am Gosaukamm herumgeklettert, während die übrigen an der Hütte im Brunnen geplantscht haben.

Über Risiko und Berghütten

Einem ernsten Thema widmet sich Peter Plattner, Chefredakteurr der Zeitschrift „berg & steigen“ des Alpenvereins. Peter berichtet gemeinsam mit Alpinwissenschafter Walter Würtl vom aktuellen Stand der Lawinenkunde.

Ferner sind mit dabei:

  • Herbert Raffalt: Der Schladminger Bergführer und Fotograf flog über den großen Teich. Mitgebracht hat er sensationelle Aufnahmen und Geschichten über das „Rote Herz der USA“.
  • Stefan Häusl & Björn Heregger: Wie entscheidet ein Freerider? Geht der Hang, oder heißt es verzichten? Ein Abend für leidenschaftliche Skifahrer und Fans cooler Action. Zu sehen ist auch ihr neuer Kurzfilm „Spurtreu“.
  • Bernd Ritschel: Der Fotograf inzwischen fast zahlloser Bildbände über die heimische Bergwelt hat ein neues Thema vor die Linse gebracht: Die vielen kleinen und großen, die bekannte und unbekannten Berghütten zwischen Mont Blanc und Dachstein.

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