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Im Test: Faltflasche von OUTDOOR DEPT

Eine Trinkflasche aus Silikon, die nicht nur am Berg punktet. Falten und Platz sparen!

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Faltflasche von OUTDOOR DEPT– Eckdaten

Die Trinkflasche besteht hauptsächlich aus verformbarem Silikon. Der Schraubverschluss ist aus Hartplastik gefertigt. Der Hersteller verzichtet auf den gesundheitlich bedenklichen Weichmacher Bisphenol A (BPA), der häufig in Kunststoffprodukten zu finden ist.

Großer Vorteil des Silikons: das Wasser nimmt keinen Plastikgeschmack an. Durch das weiche Material lässt sich die leere Flasche einfach zusammenrollen und mit der angebrachten Schlaufe fixieren.

Das Material ist hitzebeständig und besteht in der Spülmaschine einer Temperatur von 100°.

Die Flasche fasst 650 Milliliter. Für eine längere Bergtour etwas wenig. Für eine kurze Wanderung oder eine Tour mit ausreichenden Wasserquellen zum Wiederauffüllen genau richtig.

Auf Amazon kostet das Produkt zurzeit 17,90 €.

Der erste Eindruck – liegt gut in der Hand

Farbenfroh. Stylisch. Griffig. Der erste Eindruck trügt nicht, fällt aber positiv aus. Das Design wirkt elegant und durchdacht, die Flasche liegt durch das griffige Silikon gut in der Hand.

Gut in der Hand liegt sie auch aufgrund der Schwerkraft. Beim Gewicht hat der Hersteller nämlich nicht gespart. Meine (sehr genaue) Küchenwaage zeigt 194 Gramm an.

Auffallend ist die große Trinköffnung. Sie bringt den Vorteil mit sich, dass die Flasche leicht zu reinigen und schnell zu befüllen ist.

Den Deckel umrundet ein schmalerer Silikonring. Durch ihn lässt sich die Flasche leicht öffnen, der Schraubverschluss rutscht nicht aus der Hand, auch wenn der Deckel nass ist. So kann man die Flasche richtig fest zuschrauben. Während des Testzeitraums hielt die Flasche verlässlich dicht.

Praxistest: Bergtour

Auf mehreren Wander- und Bergtouren konnte ich der Flasche viele Vorteile, aber auch einige Nachteile entlocken.

Zunächst die guten Nachrichten: Die weite Deckelöffnung erweist sich nicht nur beim Reinigen, sondern auch beim Wiederauffüllen in Bächen oder schwach tropfenden Brunnen als praktisch. Schnell in einen Bach getaucht und schon strömt das H2O munter durch die Trinköffnung. Eine Skala am Rand zeigt an, wie viel Flüssigkeit sich in der Flasche befindet.

Wie versprochen nimmt das Wasser keinen Plastikgeschmack an. Die Trinköffnung ist glatt verarbeitet. Meine Berghasen-Lippen sind schön weich geblieben.

Das Zusammenrollen funktioniert einwandfrei – wenn man den Dreh einmal heraus hat. Die Manschette, die für zusätzliche Stabilität sorgt, schiebt man ganz nach oben. Danach drückt man die Luft raus und verschließt die Flasche wieder. Das Zuschrauben des Deckels funktioniert dann allerdings nicht mehr so gut, weil die Manschette im Weg ist. Das Silikon lässt sich leicht zusammenfalten und mit einer Schlaufe fixieren.

Potenzial sehe ich in der Flasche, wenn man sie als Ergänzung zur Trinkblase verwendet. Auf Mehrtagestouren oder zum Campen kann man sie platzsparend im Rucksack mitnehmen und am Abend in der Hütte oder im Zelt entfalten und auffüllen.

Die Flasche ist auch in leerem Zustand standhaft und trägt keine Schäden davon, sollte sie mal einen Abflug auf Felsboden machen.

Einige Kritikpunkte: Die Flasche verfügt über kein Schnelltrinksystem. Hat man Durst, muss man sie aufschrauben. Sportler wie ich, die dazu neigen zu wenig zu trinken, laufen so Gefahr, unbewusst weniger Wasser aufzunehmen. Denn: aufschrauben und wiederverschließen nervt.

Mir ist auch aufgefallen, dass sich das Wasser an heißen Tagen in der Flasche sehr schnell erwärmt. Nach anstrengenden 1.000 Höhenmetern lechzt mein Körper nach frischem Wasser. Eine warme Brühe? Eine Enttäuschung nach dem ersten Schluck.

Das hohe Gewicht und das geringe Fassungsvermögen habe ich bereits angesprochen.

Praxistext: Uni und Arbeit

Die Falsche ist für mich ein typisches Lifestyle-Produkt. Bunt, knallig und raffiniert im Design – damit setzte ich mich gerne in die letzte Reihe des Hörsaals und schlürfe frisches Wasser vom Untersberg während ich, natürlich stets aufmerksam, dem Vortragenden lausche.

Ihr Potenzial entfaltet die Trinkflasche, wenn sich der Studienkollege eine Sitzreihe vor einem zu ruckartig umdreht und die Flasche vom Tisch auf den Fliesenboden stößt. Meine Aluflasche macht dann immer einen furchtbaren Krach. 100 Köpfe im Hörsaal auf mich gerichtet. Ein genervter Blick vom Professor. Die Silikonflasche von OUTDOOR DEPT landet leise. Und trägt von harten Böden keine Macken und Schrammen davon.

Hinweis: Die Flaschen haben wir von OUTDOOR DEPT kostenlos erhalten. Unsere Meinung über das Produkt beeinflusst dies nicht. Berghasen-Ehrenwort.

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