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Pisten-Check: Frühlingsskitag in Flachau

Keine Leute und knusprige Pisten. Die besten Gründe für einen Skitag im März.

Über Nacht hat es abgekühlt im Salzburger Land. Als ich am Morgen in Skimontur aus dem Haus trete, sind Gärten und Felder von dickem Raureif überzogen. Die Sonne geht gerade hinter dem Gosaukamm auf und taucht das Tennengebirge in ein freundliches Licht. Keine Wolke am Himmel. Die richtigen Zutaten für einen perfekten Frühlingsskitag.

Ich bin heute mit Blogger-Kollegin Klara Fuchs zum Skifahren in Flachau verabredet. Voll motiviert treffen wir uns am Achter-Jet und schweben mit der Gondel ins Pistenvergnügen. Während der Gondelfahrt schweifen unsere Blicke gespannt nach unten. Die Pisten sehen super aus. Noch pickelhart, bestätigt uns ein einheimischer Skifuchs, der bereits ein paar Fahrten hinter sich hat.

Flachau punktet

Hermann Maier, moderne Liftanlagen, Après Ski. Das kommt mir in den Sinn, wenn ich an Flachau denke. All das interessiert uns gerade wenig. Wir wollen Skifahren und brauchen nur eines: gute Pisten. Okay, die modernen Liftanlagen sind schon fein. Klara und ich steigen aus der Gondel und schnallen die Skier an.

Wir überlegen, wie wir strategisch am besten vorgehen, um alle Pisten abzufahren und sie gleichzeitig in möglichst guter Beschaffenheit vorzufinden. Unten wird es am schnellsten weich. Darum stürzen wir uns zuerst auf die Talabfahrten. Weltcupstrecke, die Piste zum Space Jet 1 – alles fest in unserer Hand. Es ist Montag und obwohl die Parkplätze gut gefüllt sind, sind die Pisten fast leer.

Im Tal weicht die starke Frühjahrssonne den Schnee langsam auf. Uns zieht es nach oben. Dort genießen wir kurz den fantastischen Rundumblick in die Bergwelt. Dachstein, Hochkönig, Tennengebirge. Sogar der Großglockner, den ich morgen mit Skiern besteigen werde, lacht uns an.

Die Hänge sind hier schön kupiert. Mittelsteil und breit. Athletisch schlucken wir zwei Sportwissenschafterinnen die sanften Wellen, die die Pisten hin und wieder aufbrechen. Es macht richtig Spaß, hier zu fahren! Bis nach Mittag nützen wir die guten Verhältnisse aus.

Dann knurrt der Magen. Die Locals empfehlen uns die Herzerlalm direkt an der Talstation der Gondelbahn. Das können wir nur weitergeben. Hier serviert der Koch Gerichte aus der Region und Rezepte aus der weiten Welt, die die Mitarbeiter persönlich von ihren Reisen mitbringen.

Bis zum Ostermontag könnt ihr in Flachau noch eure Schwünge über die Pisten ziehen. Am besten ihr steht pünktlich um 8 Uhr 30 an der Gondel, wenn die Liftbetreiber die Seilbahnen anwerfen. Mit einer Dreistundenkarte seid ihr perfekt bedient. Solange sind die Pisten knusprig, firnen langsam auf und ihr könnt ein paar abschließende Schwünge durch lockeren, weichen Schnee ziehen, bevor ihr euch zum Mittagessen in die Sonne chillt.

Übrigens: Von der Stadt Salzburg kann man mit dem Skibus kostenlos nach Flachau fahren und unserer Umwelt eine Portion Abgase ersparen.

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