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Trailrunning-Packliste für eine Mehrtagestour

Mehrere Tage laufend von Hütte zu Hütte. Diese Ausrüstung solltest du dabei haben!

Bei einer mehrtägigen Trailrunning-Tour musst du dich aufs Wesentliche reduzieren. Willst du zügig vorankommen und möglichst weite Distanzen zurücklegen, kommt es auf jedes Gramm an. Auf der Packliste findest du alle Utensilien, die du in den Rucksack packst und die am Körper trägst. Diese Liste nur vollständig, wenn du in bewirteten Hütten übernachtest. Der Rucksack soll vollgepackt nicht mehr als 3 kg wiegen. Das ist unsere Packliste für eine mehrtägige Trailrunning-Tour!


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Trailrunning-Packliste: Die Laufausrüstung

  • Trailrunning-Rucksack
  • Trailrunning-Schuhe (bei Schlechtwetter und falls viel nasser Untergrund zu erwarten ist, eventuell GoreTex)
  • 2x 0,5 L Softflask
  • Drybag für die Ausrüstung
  • Regenjacke mit Kapuze (ich nehm die Jacke so groß, dass ich sie bei Regen über den Rucksack anziehen kann, um ihn vor Nässe zu schützen)
  • Schlauchschal
  • Kurzes Laufshirt
  • Laufhose (bei kühlen Temperaturen eventuell lang)
  • Laufsocken
  • Unterhose
  • Sport-BH
  • Eventuell Stöcke

Lauf-Accessoires

  • Cap
  • Sonnenbrille
  • GPS-Uhr
  • Pulsgurt

Bei Schlechtwetter/Kälte zusätzlich

  • Stirnband
  • Handschuhe
  • Primaloft- oder Daunenweste
  • Regenüberhose
Zum Wechseln für die Hütte aber auch zum Laufen kann ich Kleidung aus Merinowolle empfehlen. Sie hat beim Bergsport viele nützliche Funktionen! Sehr begeistert bin ich von Merino-Produkten der Marke Kaipara. Die deutsche Marke produziert alle Artikel in Deutschland und bezieht nur zertifizierte Merinowolle. Falls du schnell und viel schwitzt, macht eventuell ein zweites Laufshirt Sinn, damit du während einer Etappe etwas Trockenes zum Wechseln hast.

Trailrunning-Packliste für die Hütte

  • Langärmliges Wechselshirt (am besten aus Merinowolle)
  • Lange Wechselhose
  • Wechselsocken
  • Unterhose & Sport-BH zum Wechseln
  • Hüttenschlafsack aus Seide
  • Eventuell Stirnlampe

Hygieneartikel & Sicherheit

  • Kleines Mikrofaserhandtuch
  • Zahnbürste
  • Kleine Dose Zahnpaste
  • Ein Stück Seife
  • Ohrstöpsel
  • Sonnencreme
  • Bargeld
  • Kleines Erste-Hilfe-Paket: Rettungsdecke, Tape, Bandage, Blasenpflaster, eventuell Biwaksack
  • Handy: topografische Karte vorladen und Tracks vorweg auf die Uhr spielen
  • Ladekabel
  • Alpenvereinsausweis

Verpflegung

  • Ein Säckchen Nüsse
  • Einige Riegel
  • 1 Magnesiumkapsel für jeden Tag
  • Vorportioniertes Sportgetränk z.B. Energiepulver von CHARGE (-15 % mit dem Code berghasen)

Trailrunning-Packliste: Die Ausrüstung im Überblick

Trailrunning-Packliste Laufen
Trailrunning-Packliste Hütte
  1. Trailrunning-Rucksack
  2. 0,5 L Softflask
  3. Merino-Tanktop (Kaipara)
  4. Lauf-Short
  5. Trailrunning-Schuh (Scarpa)
  6. Sport-BH
  7. GPS-Uhr (Suunto)
  8. Pulsgurt
  9. Laufsocken
  10. Wechselshirt aus Merino langärmlig (Kaipara)
  1. Lange Hose zum Wechseln
  2. Unterhose zum Wechseln
  3. Sport-BH zum Wechseln
  4. Hüttenschlafsack aus Seide
  5. Socken zum Wechseln
  6. Mikrofaserhandtuch
  7. Kosmetika
  8. Geld, Erste-Hilfe-Set, Handy & Ladekabel

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9 Kommentare zu “Trailrunning-Packliste für eine Mehrtagestour

  1. Ich bin auch ziemlich minimalistisch unterwegs, aber Notfall Biwaksack mit Stirnlampe gehört – meiner Meiniung nach – mit. Und ob man mit 1 Liter auskommt, muss jeder selber wissen.
    Aber trotzdem, vielen Dank für die interssante Liste.

    • Hi Stefan! Die Stirnlampe ergänze ich auf jeden Fall noch. Ich denke es kommt drauf an, wie lange die Etappen sind. Wenn man nur einige Stunden unter tags unterwegs ist und nicht in die Nacht kommt, kann ich zumindest darauf verzichten. Einen Biwaksack habe ich persönlich beim Wandern und Trailrunning selten dabei – der nimmt schon sehr viel Platz weg und ist recht schwer. Vor allem, wenn man nicht zu weit von den Hütten weg ist, kann man denke ich darauf verzichten, sofern man Wechselkleidung, Jacke und Rettungsdecke dabei hat. Beim Wasser kalkuliere ich immer danach, ob ich irgendwo eine Wasserquelle oder Auffüllmöglichkeit habe. Viel mehr als 1 Liter wird dann schon sehr schwer. LG Susi

  2. Hallo Susi,
    und worauf sollte man beim Trailrunning Rucksack achten? Hab noch nicht den perfekten f mich gefunden.

    • Hi Anna! Zu aller erst, dass er gut sitzt! Ich musst da auch einige durchprobieren. Vor allem bei Frauen ist das durch die Brüste mit dem Verschluss vorne oft gar nicht so einfach. Ich mag die Rucksäcke von Ultimate Direction voll gerne, weil man dort viele Einstellungsmöglichkeiten hat und die Straps sehr individuell positionieren kann. Dann ist mir wichtig, dass der Rucksack eine Möglichkeit hat, eine Jacke oder ähnliches außen zu befestigen – das spart innen Platz. Das Handy und eine Softflask habe ich gerne vorne griffbereit, deshalb sollte er zwei größere Taschen an den Trägern haben. Bei der Mehrtagestour hatte ich den dabei: https://ultimatedirection.com/highland-vest/

      Der passt mir auch super: https://ultimatedirection.com/ultra-vesta-6-0/

  3. Freund der Berge

    Falls man einmal Müssen muss: Auf 1 Packerl Tempo, oä, und 1 Packerl feuchtes WC-Papier (in Minigröße) würde ich nie verzichten.
    Und: Zur Regenjacke reicht eine kurze Regenüberhose aus der Radfahrabteilung, wenn man nicht gerade sehr kälteempfindlich ist, denke ich.

    • Stimmt, a bissl Klopapier ist oft nützlich. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir da meist von der Hütte ein paar Blatt mitnehme. 🙈 Ich hab a ganz dünne Regenüberhose von Salomon. Die is auch super. 👌🏻

    • Johannes

      Hier bitte auf ganz normales Klopapier zurück greifen, ohne Duftstoffe oder dergleichen. Feuchtes Toilettenpapier und Papiertaschentücher brauchen deutlich länger, um zu verrotten. Wenn wir uns schon in der Natur bewegen, sollten wir den Einfluss möglichst gering halten 😉

      • Danke für deinen Kommentar Johannes. 🙂 Ich würde gar kein Klopapier in der Natur hinterlassen. Man kann auch einfach Blätter verwenden. 😉

    • Eine Kleinigkeit ist mir noch eingefallen. 🙂 Ich bin kein Fan davon, Taschentücher oder Klopapier in der Natur zu hinterlassen, auch wenn diese irgendwann verrotten. Ein paar Blätter einer größeren Pflanze tuen es meist auch. 😀

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