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10 nützliche Dinge für deine Berg- und Skitouren

Diese Gegenstände machen deine Berg- und Skitouren sicherer, bequemer und spannender!

Während einer Berg- oder Skitour kann allerhand Unerwartetes passieren: Defekte am Material, gesundheitliche Beschwerden oder schwierige. Um auf kleine Zwischenfälle möglichst flexibel reagieren zu können, empfiehlt es sich, neben der Standardausrüstung ein paar weitere Gegenstände mitzunehmen. Je nach Länge unserer Ski- und Bergtouren und den erwarteten Verhältnissen, packen wir zusätzlich diese Dinge ein!

Stirnlampe

Keine Angst vor der Dunkelheit! Auf Hüttenübernachtungen, beim Zelten, auf Hochtouren, Abendtouren oder bei der Laufrunde vor Sonnenaufgang zählt die Stirnlampe sowieso zur Standardausrüstung. Es macht in einigen Fällen aber auch Sinn, eine Stirnlampe auf Tagestouren mitzunehmen. Besonders dann, wenn die Tour so lang ist, dass man nicht mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Tal ist.

Im Falle einer Verzögerung der Tour erleichtert dir die Stirnlampe das Zurückfinden zum Ausgangspunkt. Und solltest du dich verletzen oder die Tour aus anderen Gründen nicht fortsetzen können, kannst du mit dem Licht der Stirnlampe auf dich aufmerksam machen.

Für unsere Berg- und Skitouren verwenden wir eine Stirnlampe von Fenix.

Wir bekommen immer wieder Anfragen, welche Stirnlampe wir empfehlen können. Ich verwende seit einiger Zeit die Fenix HM65R. Die Stirnlampe hat mich durch ihr großartiges Preis-Leistungsverhältnis überzeugt. Dank der doppelten Lichtquelle kannst du zwischen einem breiten und einem fokussierten Strahl wählen. Die Lampe hat eine Reichweite von bis zu 163 m. Wenn Du beide Lichtquellen gleichzeitig aktivierst, erzielt die Lampe eine Leuchtkraft von 1.400 Lumen. Das in Kombination mit dem Gewicht von 97g und einer Leuchtdauer von bis zu 300 Stunden macht sie perfekt für Outdoor-Sportarten.

Was ich an der Fenix HM65R besonders schätze: der Akku und sämtliche Funktionen sind im Vorderbereich der Lampe verbaut. So drückt kein lästiger Akku gegen den Hinterkopf. Auch mit einem Helm ist die Lampe super kompatibel.

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Fernglas

Mit einem Fernglas sieht man mehr: Tiere, die Hütte für die Nacht, Plätze fürs Zelt, den Wegverlauf oder die ideale Abfahrtsline. Besonders für Freerider bietet es sich immer an, ein Fernglas mitzunehmen. Egal, ob man sich nur die vor einem liegende Route anschauen will, die Sicherheit eines Hangs einschätzen möchte oder die Idealline für die Abfahrt austüftelt.

G’schafteln. Ein Fernglas eignet sich super, um neue Touren und Linien auszukundschaften.

Neben diesen praktischen Gründen macht es mir persönlich einfach Spaß, am Gipfel zu sitzen und mit dem Fernglas die Umgebung zu erkunden. Ich sehe mir dann Gipfel in weiter Ferne an, erhalte Inspiration für neue Touren oder schaue nach, ob Hänge bereits gespurt oder schon wieder verspurt sind.

Auf sehr langen Touren, wo minimales Gewicht wichtig ist, lasse ich das Fernglas meistens daheim. Aber auf kürzeren Skitouren oder Wanderungen nehme ich es aus den oben genannten Gründen gerne mit. Ich verwende ein Fernglas der Marke Eden und zwar das XP 8×32. Das Fernglas vergrößert das Sichtfeld achtfach, erzeugt ein sehr scharfes Bild und verfügt über eine 32 mm Frontlinse.

Ein Fernglas mit 32 mm Frontlinse ist ein super Begleiter bei Wanderungen oder Skitouren, da es sowohl kompakt ist, gleichzeitig aber gut vergrößert. Ein vollwertiges Fernglas also, allerdings in einem handlichen Format.

Das Fernglas ist mit einer Stickstofffüllung versehen. Sie verhindert, dass das Fernglas beschlägt und macht es beständig für Temperaturen bis -20°.

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Kleine Abziehklinge

Damit befreist du den Skibelag und die Felle von gefrorenem Schnee, Eis oder Kleberresten. Außerdem kannst du Wasser aus den Fellen pressen, bevor du sie mit Wachs einstreichst, um ein Anstollen zu verhindern.

Wachs

Wenn der Schnee im Tal warm und feucht, am Berg aber noch trocken ist, kommt es oft zum Anstollen der Felle. Denn in tiefen Lagen gehst du durch sehr nassen Schnee oder gar Pfützen und dein Fell saugt sich mit Wasser voll. Weiter oben oder im Schatten liegt noch Pulverschnee. Dieser bleibt im schlimmsten Fall als dicker Stock am Fell haften. Dieses Phänomen nennt man Anstollen und ist wohl eines der nervigsten Dinge, die beim Skitourengehen passieren können.

Wachs kann man sowohl auf die Felle als auch auf den Belag der Skier auftragen.

Außerdem können die Felle und die Kanten der Skier eineisen. Mit Wachs schaffst du schnell Abhilfe. Entferne den Schnee und das Eis am besten zunächst mit einer kleinen Klinge und säubere das Fell gründlich. Versuche auch, das Wasser so gut es geht aus dem Fell zu pressen. Danach streifst du das Fell gründlich mit Wachs ein. Das verhindert in den meisten Fällen ein erneutes Anstollen. Oder reduziert es zumindest ein wenig.

Bei sehr langen Touren, auf denen du mehrmals auf- und abfellen musst und dich deine Route durch unterschiedlichsten Schnee führt, empfehlen wir, ein Ersatzfell mitzunehmen.

Harscheisen

Ist die Schneeoberfläche durch Wind oder im Frühjahr durch gefrorenen Schnee glatt und hart (harschig), rutscht man mit den Skiern im Aufstieg leichter ab. Um das zu verhindern, wurden Harscheisen entwickelt. Sie werden auf die Bindung gesteckt und verhindern ähnlich wie Steigeisen ein Wegrutschen der Skier, indem sich die Zacken in den Schnee bohren.

Harscheisen sorgen vor allem im Frühjahr für mehr Sicherheit im Aufstieg.

Achtung: willst du die Harscheisen effizient nutzen, darfst du keine Steighilfe verwenden!

Multitool

Multitools eignen sich zum Einstellen oder Nachziehen von Schrauben an der Bindung oder dem Skischuh. Im Sommer sollte ein Tool mit verschiedenen Bits auch bei Radtouren nicht fehlen!

Kabelbinder

Ob im Sommer oder Winter, sie sind multifunktional einsetzbar. Beim Skitourengehen kann mit ihrer Hilfe und ein bisschen Geschick zum Beispiel eine kaputte Schnalle am Tourenskischuh im Handumdrehen fixiert werden.

Eine ausführliche Packliste fürs Skitourengehen findest du hier!

Tape

Beim Klettern gehört Tape sowieso zur Standardausrüstung. Richtig um die Finger gewickelt kann es die Stabilität der Gelenke erhöhen und vor Verletzungen an den Ringbändern schützen. Tape hat im Bergsport aber noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten! Wenn der Schuh drückt und Blasen verursacht zum Beispiel!

Durch elastisches Tape kannst du Blasen sowohl verhindern und schon entstandene ein bisschen erträglicher machen. Klebe das Tape vor der Tour einfach in zwei bis drei Schichten auf die empfindliche Stelle des Fußes an. Fertig! Das kommt viel günstiger als teure Blasenpflaster aus der Apotheke.

Tape hilft bei Berg- und Skitouren super gegen Blasen und ist eine kostengünstige Alternative zu Blasenpflastern.

Neben kleinen Wehwechen ist Tape aus vielen weiteren Gründen nützlich: zum Befestigen der Felle am Ski, wenn diese nicht mehr halten wollen, um einen gebrochenen Stock zusammenzuhalten, Druckverbände oder Pflaster besser zu fixieren usw.

Reepschnur

Reepschnüre sind benfalls universell einsetzbar – etwa zum Zusammenfixen der Bindung, zum Ersetzen von Rucksackriemen, zum Spannen des Biwaksacks und des Zeltes, oder falls ein Schuhband reißt.

Handwärmer

Unser größter Spaßverderber bei Berg- und Skitouren ist wohl die Kälte. Vor allem die Hände sind rasch ausgekühlt. Außerdem kann es auch im Nachhinein ziemlich schmerzhaft sein, wenn die Finger wieder auftauen. Mit einem kleinen Wärmekissen, das du im entsprechenden Moment aktivierst, kommt es erst gar nicht so weit. Sie sind klein, leicht, praktisch und fast in jedem Sportgeschäft zu bekommen!

Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit www.knivesandtools.de und enthält Partner-Links. Die Stirnlampe und das Fernglas wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. An unserer Meinung über die Produkte ändert dies nichts.

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